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048_klima-jobs

zuletzt aktualisiert  
am: 07.01.2009  

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Das Klima - und Beschäftigungskartell

Dieses Gemeinwohlkartell firmierte bisher unter dem Namen:
Die "Beschäftigungsumlage" für (-Jobs und Klima),

Dieser effiziente, pragmatische Vorschlag ist ein Instrument

  • zur Lösung der finanziellen Probleme der Wirtschaft, welche durch die krisenhafte  "Mittelknappheit" zu befürchten sind,

  • zur präventiven Abwehr und Anpassung an die erwarteten Veränderungen  der Klimabedingungen [z.B. als Meta-Struktur für EMAS(siehe unten*)] und 

  • zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes.

Das Handeln der Wirtschaftsakteure, innerhalb dieses Beschäftigungs- und Klimakartells, unterliegt den Prinzipien von Eigenverantwortung, Kooperation und Selbstorganisation. 

Es unterliegt damit nicht staatlichen, sondern wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Steuerungsmechanismen und schafft Transparenz und Zuversicht durch den Erfolg eigenen Handelns, im Dienste des Gemeinwohls.

 
Beschäftigungsumlage     Albert Reinhardt   Stand: 26.07.2005
       

Die Beschäftigungsumlage ist ein Vorschlag, der nachhaltige und zugleich innovationsfördernde Entwicklungsperspektiven für unsere Gesellschaft eröffnen soll.

Die Höhe der Arbeitslosigkeit wird als Indikator für die Beschäftigungsumlage herangezogen:

Ein hoher Prozentsatz der Arbeitslosigkeit zieht eine Erhöhung der Umlage für den Beschäftigungsfonds nach sich und umgekehrt.

Sie orientiert sich am Prozentsatz, der bundesweit erfassten Arbeitslosigkeit und wird auf den ausgewiesenen betrieblichen Jahresgewinn von Unternehmen erhoben.

Der Vorschlag lässt erwarten, dass zahlreiche unternehmerische Handlungsperspektiven und Optionen freigesetzt würden, welche unter den gegenwärtigen Strukturen vermieden werden, weil sie sich entweder für die Unternehmer nicht rechnen (z. B. Jobsharing, betriebliche Kindergärten) oder zu Mitnahme- und Drehtüreffekten (z. B. Kombilöhne) führen würden.

Der Wirtschaft werden insgesamt durch diese Umlage keine Mittel entzogen, sodass die bisher zu beklagenden negativen Wirkungen, wie Verlust von Kaufkraft oder fehlendes Investitionskapital nicht zu erwarten sind. Stattdessen werden mit Wachstumsimpulsen neue Arbeitsplätze geschaffen, um den Kostenfaktor „Arbeitslosigkeit“ für alle zu mindern. (positive Wachstumsspirale)

Beispiele (aktuallisiert):

  Arbeitslosigkeit
Umlage des Gewinns
2005 11,7 %    5,8 %       
200610,8 %    5,4 %       
2007 9,0 %   4,5 %       
2008 7 %   3,5 %       


Der Beschäftigungsfonds wird durch ein Bundesgesetz errichtet. Der Vorstand (12 Personen) setzt sich aus folgenden Gruppen in Drittelparität zusammen:

a)     vier von Unternehmensverbänden gewählte Wirtschaftsvertreter,

b)    vier ökologisch orientierte Wissenschaftler, nominiert von Umweltverbänden und gewählt mit der Mehrheit der Mitglieder des Deutschen Bundestages,

c)    vier Kommunalpolitiker, gewählt vom Deutschen Städtetag.

Der Fonds soll insbesondere für strukturschwache Gebiete folgende Aufgaben haben:

1.    Förderung umweltschonender Produktionsverfahren und Produkte, Entwicklung nachhaltiger Industrie, Schonung von Ressourcen und Rückgewinnung von Rohstoffen. („Recycling“)

2.    Anschubfinanzierung zum Aufbau von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen, Förderung von erneuerbaren Energien.

3.    Förderung von Ausbildungsplätzen und betrieblicher Fortbildung.

Durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit im Beschäftigungsfonds können auch kleine und mittlere Betriebe Synergieeffekte erreichen, die üblicherweise Großbetrieben vorbehalten sind. Kooperative Produktentwicklungsverfahren ermöglichen die Entstehung neuer Arbeitsplätze und Unternehmen.

Die Vision der Beschäftigungsumlage steigert gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Effizienz und Leistungsfähigkeit der Wirtschaft. Auch der Zusammenhalt der Gesellschaft wird bewahrt bzw. wieder hergestellt. Die Teilhabe am wirtschaftlichen und sozialen Leben auch für zukünftige Generationen erhöht langfristig die innere Stabilität Deutschlands. Das ist auch von grundlegender Bedeutung für die Integrationsfähigkeit der Europäischen Union.

*


Ergänzungen

 vom 08.12.2008  

Durch die Umsetzung des Klima - und Beschäftigungskartells würde eine ideale Meta-Struktur für  EMAS entstehen.

Zur Verbesserung der Akzeptanz, bei der Einführung  dieser selbstgesteuerten Struktur, sollte der Staat zunächst in die Vorleistung gehen.

Alternativ zu den konsumtiven Konjunktur-Programm- Vorschlägen, sollten zur (Grund-)Ausstattung des "Klima- und Beschäftigungsfonds" Steuermittel des Jahres 2008 aufgewendet werden. 

Da die bundes- und jahresdurchschnittliche Höhe der Arbeitslosigkeit als Indikator für die Beschäftigungsumlage herangezogen würde, ginge mit der relativ geringen Arbeitslosigkeit des Jahres 2008, auch eine geringe Belastung bei der Einführung des "Klima- und Beschäftigungsfonds" einher.

Die Weitervergabe der Mittel, an die einzelnen Betriebe,  könnte nach einem Punktesystem erfolgen, welches sich an den jeweiligen EMAS-Kriterien orientiert.

Mit der Etablierung dieses Instrumentes gesellschaftlicher Solidarität, dürfte auch die "gefühlte Sicherheit", bezüglich des eigenen Arbeitsplatzes und das Vertrauen in eine  zukunftsfähige Entwicklung, wieder so groß werden, dass dadurch ein Abbau von psychologischen Hemmnissen beim privaten Konsum, sowie bei Investitionen in den Klimaschutz,  ("nachhaltig") zu erwarten sind.


vom 30.04.2007

Welches wären die geeigneten strukturellen Veränderungen, um den von Sir Nicholas Stern geforderten ökologischen Umbau der Wirtschaft möglicht effizient zu gestalten und die Bevölkerung dabei nicht nur "mitzunehmen", sonder sogar zum Motor dieser Veränderung zu machen?  ...  siehe dazu >>


vom 15.12.2005  

Und noch „ein dickes Brett“ für die Große Koalition: 

Es wäre zu prüfen, ob der Vorschlag zur „Beschäftigungsumlage“, sich mit den bisherigen gesetzlichen und institutionellen Strukturen des „Länderfinanzausgleichs“ sowie der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit zu einer neuen, leistungsorientierteren und somit effizienteren Meta-Struktur umbauen ließe.

Mit den so gewonnenen Wechselwirkungen und Entwicklungspotenzialen könnte vor allem die wirtschaftliche Entwicklung in den strukturschwachen Regionen zielgenauer optimiert werden als bisher.

Zusätzlich könnten Parallelstrukturen vermieden werden, wodurch der Staatshaushalt ebenfalls um viele Milliarden entlastet würde und infolgedessen (hoffentlich) auch der Steuerzahler.

Durch den suboptimalen Umgang mit staatlichen Förderinstrumenten, beispielsweise der „Kofinanzierung“ von Projekten aus Landes-, Bundes- oder EU-Mitteln, ließen sich viele Kommunen in der Vergangenheit dazu verleiten, Projektvorhaben bezüglich ihrer Größe, Kosten und Folgekosten, völlig zu überziehen. Oft hat man den Eindruck, dass Entscheidungen sich am Maximum des Förderrahmens orientierten und weniger am tatsächlichen Bedarf.

Aufgrund der daraus resultierenden Überschuldung sehen sich heute „zahlreiche“ bettelarme Gemeinden für Jahrzehnte ihrer kommunalen Gestaltungsmöglichkeiten beraubt.


Weitere Ausführungen dazu finden Sie in den
folgenden Dateien im Adobe PDF-Format:

Beschäftigungsumlage
    ../vom 26.07.2005
0_agenda_2010_re-briefing.pdf [14KB]
    ../vom 04.05.2003
1_reflexive_beschaeftigunggssteuer.pdf [11KB]
    ../vom 08.11.2002
2_hartz_brief.pdf [6KB]
    ../vom 07.07.2002
3_Brief_an_politische_Vertreter.pdf [15KB]
../vom 20.05.1999



Anhang  


ROUNDUP: Wende am Arbeitsmarkt
- Krise lässt Zahl der Arbeitslosen steigen

Die Wirtschaftskrise hat nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) den Arbeitsmarkt erreicht. Dies zeigten die Arbeitslosenzahlen vom Dezember 2008, sagte der BA- Vorstandsvorsitzende Frank-Jürgen Weise am Mittwoch in Nürnberg. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland stieg im vergangenen Monat um 114.000 auf 3,102 Millionen. Das waren aber immer noch 304.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote nahm binnen Monatsfrist um 0,3 Punkte auf 7,4 Prozent zu. Vor einem Jahr hatte sie noch bei 8,1 Prozent gelegen. ... weiter


     www.berlinonline.de | 05.01.2009
UMWELT  

"Wir brauchen eine dritte wirtschaftliche Revolution"

KONJUNKTUR -
Die große Koalition verhandelt über weitere Maßnahmen, um die Wirtschaftskrise abzuwenden. CDU-Umweltpolitiker Töpfer plädiert für ein großzügiges Öko-Investitionsprogramm.

Jörg Michel

www.berlinonline.de | 06.12.2008
Ressort: Wissenschaft 

Strafen sind gut fürs Zusammenleben. Das weis auch der Regierende Bürgermeister von Berlin Strafen sind gut fürs Zusammenleben

 Warum die Gemeinschaft von Sanktionen profitiert

 
Darf in einer Gruppe unkooperatives Verhalten bestraft werden, profitieren davon langfristig alle Mitglieder. Das berichten Forscher um Simon Gächter vom Centre for Decision Research and...
weiter »


 Berlin, 02.12.2008 

Systematisches Umweltmanagement steigert Ressourceneffizienz und Wettbewerbsfähigkeit

Astrid Klug eröffnet die EMAS-Konferenz 2008


22. Oktober 2008 
Innovationskonferenz des Bundesumweltministeriums

Faktor X 
Eine dritte
industrielle Revolution


sueddeutsche.de | 18.10.2008 

Warum retten wir nicht unsere Erde?

 Von A. Rühle      

Berliner Zeitung | 17.10.2008 

Finanzkrise - was tun für die Realwirtschaft?

Stephan Schulmeister


www.pik-potsdam.de | 13.10.2008 

„Zögern im Klimaschutz unverantwortlich“

"Einige Risiken des Klimawandels müssen auf Grundlage neuer Erkenntnisse in der Klimaforschung höher eingeschätzt werden als im letzten Sachstandsbericht des Weltklimarats von 2007. Dazu zählt insbesondere die Gefahr eines beschleunigten Meeresspiegelanstiegs. Selbst eine Halbierung der globalen Treibhausgas-Emissionen bis 2050 birgt ein hohes Risiko, dass die globale Mitteltemperatur um mehr als zwei Grad Celsius über vorindustrielles Niveau steigt. Bei zögerlichem Klimaschutz könnte die Schwelle zu unkontrollierbaren Folgen des Klimawandels überschritten werden."

„Der Klimawandel steht auch zu Zeiten der aktuellen Finanzkrise nicht still“, sagt Hans Joachim Schellnhuber. Neue Studien, die nicht im vierten Sachstandsbericht des Weltklimarates berücksichtigt werden konnten, belegten vielmehr, dass Ausmaß und Geschwindigkeit der klimabedingten Veränderungen darin unterschätzt wurden, sagt der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).


Fachdialoge „ökologische Industriepolitik“

Adelphi Research organisiert im März und April 2008 in Kooperation mit der FFU Berlin und im Auftrag des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes zwei Fachdialoge zu den Themen „ökologische Industriepolitik“ und „Umwelt und Handel“.


  http://idw-online.de | 22.08.2007
   Informationsdienst Wissenschaft

*

Klimawandel:

Europa muss sich anpassen, um die Auswirkungen der Erderwärmung jetzt und in Zukunft zu mildern -

Informationen zum Aufruf der
Europäischen Kommission

zum öffentlichen Dialog über das Grünbuch

Anpassung an den Klimawandel in Europa

-    Optionen für Maßnahmen der EU



Grünbuch KOM (2007) 354 endgültig:
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/com/2007/com2007_0354de01.pdf

Internetbefragung - Für Ihre Kommentare zum Grünbuch:
http://ec.europa.eu/yourvoice/ipm/forms/dispatch?form=Adapting&lang=de

Hintergrund-Informationen:

Pressemitteilung vom 29. Juni 2007:
http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=
IP/07/979&format=HTML&aged=1&language=DE&guiLanguage=en

„Eine integrierte Klima- und Energiepolitik", Schlussfolgerungen und Aktionsplan des Europäischen Rates vom 8./9. März 2007 (Seiten 10-23):  http://www.consilium.europa.eu/ueDocs/cms_Data/docs/pressData/de/ec/93139.pdf


Schlüsselfragen aus dem Grünbuch Seite 23:

16) Welche möglichen Synergien bestehen zwischen Anpassungs- und
Klimaschutzmaßnahmen? Wie können diese Synergien verstärkt werden?

17) Wie können Unternehmen und Bürger im Rahmen der EU-Politik dazu bewegt werden, an Anpassungsmaßnahmen mitzuwirken?

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/com/2007/com2007_0354de01.pdf



Unter dem Leitmotiv "Chancen für alle" hat
die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft im Herbst 2000 eine bundesweite Kampagne gestartet, um die Menschen in Deutschland für marktwirtschaftliche Reformen zu gewinnen. Ziel der Initiative ist es, so der Kuratoriumsvorsitzende Prof. Dr. Hans Tietmeyer, das bewährte Ordnungssystem der Sozialen Marktwirtschaft an die Umfeldbedingungen des 21. Jahrhunderts anzupassen: an die Globalisierung, die Wissensgesellschaft, die Veränderungen in der Arbeitswelt und den demografischen Wandel.

Die Initiative will eine breite gesellschaftliche Debatte darüber anstoßen, wie wir den neuen Herausforderungen begegnen müssen und wie wir den Grundprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft nach den Vorstellungen von Ludwig Erhard - Eigeninitiative, Leistungsbereitschaft und Wettbewerb - wieder mehr Geltung verschaffen können.


Tagesspiegel | 30.10.2004 

Die Apo des Kapitals

Als überparteiliche Reformbewegung definiert sich die
„Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“.
Tatsächlich handelt es sich um eine PR-Maschine zur Bekehrung der deutschen Wähler.

Von Harald Schumann